Ein neuer Aufenthaltsraum für die Oberstufe
In der Projektwoche 2006 haben 22 Schülerinnen der Jahrgangsstufen 11 und 12 ein Projekt auf den Weg gebracht, das ein echtes Desiderat am Max-Ernst-Gymnasium darstellt: ein Aufenthaltsraum für die Oberstufe.
Auf Initiative der neu gewählten Schülersprecherinnen Vera Pyro (12) und Enver Mernica (11) beschloss die Schulleitung, dafür die alte Teeküche bereitzustellen: Dies ist ein sehr großer Raum im Erdgeschoss (schräg gegenüber der Elternküche), der über eine Außentreppe am Raucherbereich zu erreichen ist.
Bei der erstmaligen Begehung des Raumes wurde allen Teilnehmerinnen bewusst, wie viel Arbeit sie in der Projektwoche erwarten würde. Und so gingen sie mit riesigem Einsatz und unter außerordentlichem Zeitaufwand daran, den Raum zu entrümpeln und zu reinigen, die Wände erst weiß und dann farbig zu streichen, die Decke von alten Teebeuteln zu befreien und weiß zu streichen, die völlig vermoosten und mit jahrzehntealten Graffitis verzierten Lichtschächte sowie die Außentreppe mit Dampfstrahler zu reinigen und zu streichen, die rostigen Geländer des Außenbereichs abzuschleifen und zu streichen und schließlich den Boden von Uraltkaugummis und Kleberesten zu reinigen und – auch poetischen Ansprüchen gerecht werdend – mit einer schwarzen Asphaltmilch zu überstreichen. Als künstlerische Prunkstücke wurden im Sinne der Namensgebung "Max-Ernst-Raum" mehrere Bilder des Brühler Dadaisten mit Overheadfolien auf die Wände projiziert und gemalt.
Wenn die Türen zu diesem Raum umgerüstet sind, kann mit der Einrichtung die nächste Phase beginnen. Dazu sind zwar bereits einige Sofas und ein Tisch vorhanden, aber in Anbetracht der Größe des Raums wären wir für weitere Spenden äußerst dankbar, z.B. Sofas und andere Sitzgelegenheiten, Tische, Schränke, Küchenschrank mit Arbeitsplatte und alles, was den Aufenthalt in diesem Raum angenehm machen kann. Bitte wenden Sie sich ggf. an Herrn Eckmann, Herrn Buchholz oder die Schülersprecherin Vera Pyro.
Um Fragen wie Nutzungsordnung, Räumdienst und vor allem die weitere Gestaltung wird sich nach den Herbstferien eine AG kümmern, damit sich dieser Raum – nach in den letzten Jahrzehnten nicht wenigen gescheiterten Anläufen – als dauerhafte Einrichtung am MEG etabliert.
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