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Neue Lernpartnerschaft mit InfraServ Knapsack


Am 29. Juni 2009 unterzeichneten in Anwesenheit des Staatssekretärs des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW, Herrn Dr. Stückradt, und des Bürgermeisters der Stadt Brühl, Herrn Michael Kreuzberg, die Unternehmensvertreter der InfraServ Knapsack KG GmbH einen Kooperationsvertrag über eine neue Lernpartnerschaft.
Die Kooperationen des MEG mit außerschulischen Partnern ermöglichen den Schülern Einblicke in die Arbeitswelt und erste Erfahrungen im Berufsalltag. Zu nennen sind hier unter anderem die Lernpartnerschaften mit dem IT-Unternehmen Streitz Consulting, der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln sowie der Siemens AG. Dieses Spektrum wird ergänzt durch Planungsgespräche mit der Europäischen Fachhochschule in Brühl und nun durch den Abschluss einer neuen Lernpartnerschaft mit InfraServ Knapsack.

v.l.n.r.: Staatssekretär Dr. Stückradt, OStD. Herr Phiesel, Bürgermeister Herr Kreuzberg, Dipl.-Ing. Dieter Hofmann, OStR Dr. Müller

Kurzportrait Partnerunternehmen:
InfraServ Knapsack
InfraServ Knapsack ist die Betreibergesellschaft des Chemiepark Knapsack und in der Region führender Anbieter eines breiten Spektrums industrieller Dienstleistungen. Mit rund 800 Mitarbeitern inklusive 50 Auszubildenden bietet die InfraServ Knapsack Dienstleistungen in den Produktbereichen Analytik, Aus- und Weiterbildung, Engineering & Contracting, Energiemanagement, Industrielle Instandhaltung, Informations- und Kommunikationstechnologie, Logistik, Personalmanagement, Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltmanagement, Ver- und Entsorgung sowie weitere Standortdienstleistungen an. InfraServ Knapsack versorgt die Unternehmen am Standort Knapsack mit allem, was sie brauchen, um sich auf ihre Kerngeschäfte konzentrieren zu können. Darüber hinaus bietet InfraServ Knapsack seine Dienstleistungen auch interessierten Industrie- bzw. industrienahen Unternehmen in der Region an. Im 160 Hektar großen Chemiepark Knapsack arbeiten rund 10 internationale Unternehmen mit etwa 2200 Beschäftigten. Die größten Produktionsfirmen sind Clariant, Basell, Bayer CropScience und Vinnolit. Die wichtigsten Produkte sind Kunststoff-Vorprodukte, Basis- und Spezialchemikalien und Pflanzenschutzmittel. Der Jahresumsatz der InfraServ Knapsack betrug im Jahr 2008 ca. 195 Mio. Euro, der des Chemieparks ca. 1 Mrd. Euro.
Im Rahmen der Lernpartnerschaft mit dem Max-Ernst-Gymnasium Brühl (MEG) soll InfraServ Knapsack (ISK) den Schülerinnen und Schülern der Schule im Verlauf ihrer Schullaufbahn als Modell der unternehmerischen Arbeitswelt in verschiedenen Jahrgangsstufen und in unterschiedlichen Fächern begegnen. Weitere wesentliche Zielsetzungen sind durch die Begriffe „Berufswahl und Arbeitsweltorientierung“, „Öffnung von Schule und Unterricht“ und „Handlungsorientierung“ umrissen.

Folgende Schwerpunkte sollen im Mittelpunkt der Lernpartnerschaft stehen:

Förderung naturwissenschaftlicher, mathematischer und technischer Kompetenzen
Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge
Motivation für ein Studium der Natur – und Ingenieurwissenschaften

Dies soll erreicht werden durch verschiedene Aktivitäten:

Unterricht im Unternehmen
Betriebserkundungen, z.B. Besichtigung eines Kraftwerks, Besichtigung einer Anlage zur Supraleitung
Experten in Schule und Unterricht
Beschaffung und Verwendung von Informations-Materialien, z.B. Abonnement wissenschaftlicher Fachzeitschriften, z.B. „Spektrum der Wissenschaft“ oder „Chemie/Physik/Biologie in unserer Zeit“, Vermittlung von Material des Fonds der chemischen Industrie (VCI)
Berufsorientierung durch z.B. Praktikumstage, Schülerbetriebspraktika, Teilnahme am Girlsday, Unterstützung von Facharbeiten, Unterstützung von Wettbewerben wie „Jugend forscht“
Unterrichtsförderung insbesondere des naturwissenschaftlichen Unterrichts, z.B Bereitstellung Kosmos-Experimentierkästen durch ISK zur Erforschung alternativer Energiequellen
Sponsoringleistungen, z.B. finanzielle Unterstützung bei der Beschaffung von Fach- oder Verbrauchsmaterialien
Lehrerfortbildung und Informationsaustausch Schule – Unternehmen

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v.r.n.l. Minister Prof. Dr. Pinkwart, Schulleiter Herr Phiesel, Dr. Kassner (Siemens), Michael Kreuzberg

Lernpartnerschaft mit SIEMENS AG besiegelt

Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens hat die Lernpartnerschaft des Max-Ernst-Gymnasiums mit der SIEMENS AG seit heute , den 04.03.2008, einen festen Rahmen bekommen. Im Verlauf eines kleinen Festaktes, an dem auch der Landesminister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, unser Bürgermeister, Michael Kreuzberg und für die SIEMENS AG Dr. Michael Kassner, Geschäftsführer der Siemens Region Nordrhein, teilnahmen, unterzeichneten Dr. Kassner und der Schulleiter des MEG, Herr Phiesel, die Urkunden und zeigten vor den anwesenden Vertretern der Schüler- und Elternschaft Perspektiven des kooperierenden Lernens für die Zukunft auf.



Streitz Consult

Max-Ernst-Gymnasium der Stadt Brühl und Streitz Consult, Brühl
Seit dem 12. Februar 2004 besteht eine Lernpartnerschaft zwischen der Firma Streitz Consult und dem Max-Ernst-Gymnasium Brühl. Schwerpunkte sind die Förderung gemeinsamer Projekte, der Unterrichtsbegleitung und der Kooperation auf Gebieten der Informatik und anderer Fächer. Der Schulleiter Christoph Bosse führte im Jahr 2004 dazu aus:

„Wir alle sind Zeugen rasanten gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen Wandels. Dies gilt auch für die Schule. Das Gymnasium von heute unterscheidet sich gewaltig von dem Gymnasium, das ich als Schüler besuchte. Und die Änderungen werden weiter zunehmen: zentrale Lernstandserhebungen, Abitur nach 12 Jahren, stärkere Differenzierung, um den unterschiedlichen Begabungen gerecht werden zu können.
Eine besondere Änderung hat das MEG am 12. Februar dieses Jahres eingeführt: die Kooperation mit einem Wirtschaftsunternehmen, die Lernpartnerschaft mit STREITZ CONSULT GmbH. Lernpartnerschaften sind Grundbausteine einer umfassenden Vernetzung von Schulen mit dem wirtschaftlichen Umfeld. In Lernpartnerschaften stellen Unternehmen Kompetenzen und Ressourcen für die Entwicklung einer Schule bereit, möglichst einer, der sich das Unternehmen aufgrund der Nähe oder anderer Gründe besonders verbunden fühlt. Die Kooperationsfelder entsprechen den Möglichkeiten der Unternehmen auf der einen Seite sowie den Wünschen und Interessen der Schule auf der anderen. Das MEG gehört zu jenen wenigen Gymnasien, die bereits seit Jahrzehnten dem Fach Informatik einen besonderen Stellenwert geben und Kurse bis zum Abitur fuhren. STREITZ CONSULT ist ein Brühler Software-Unternehmen. Als Kooperationsfelder bieten sich an:
1) Schulentwicklung: Hilfen zur Optimierung von Unterricht und Management
2) Wirtschafts- und Berufsorientierung: Wie funktioniert ein Unternehmen, was fordert, was bietet die Berufswelt?
3) Praxisorientierung, z.B. Vorträge über unterschiedliche Aspekte der Informations- und Kommunikationstechnik
Die Einzelheiten der Kooperation wurden in einem Vertrag geregelt. Ich bedanke mich ganz herzlich, dass Herr Dr. Streitz diesen Kooperationsvertrag mit uns geschlossen hat. Ich wünsche unserer Zusammenarbeit lange und fruchtbare Jahre.“