ISOLA – frei nach dem Roman von Isabel Abedi
Aufführungen am 21. und 22. Mai 2012 des Theaterkurses Deutsch-Kunst der Jahrgangsstufe 9
Der Wahlpflichtkurs Theater (Deutsch-Kunst) war, wie üblich an unserer Schule, ein Zweijahresprojekt. Am Anfang des zweiten Jahres überlegten wir, welches Stück wir spielen sollten. Die Mehrheit entschied sich für den Roman "ISOLA" von Isabel Abedi, den der Kurs unter Anleitung von Frau Kühn in ein Theaterstück umgeschrieben hat. Im Dezember begannen dann die Probenarbeit und die Entwicklung eines Bühnenkonzepts unter Anleitung von Frau Dercks.
Zum Inhalt des Stückes: Es handelt von 13 Jugendlichen, die an einem Filmprojekt auf einer einsamen Insel, vor Rio de Janeiro, für drei Wochen teilnehmen. Sie wurden von einem Regisseur namens Quint Tempelhoff engagiert. Er überwacht sie mit Kameras Tag und Nacht, tritt aber selber nicht in Erscheinung. Auf der Insel findet die Gruppe bald ein Spiel mit dem niemand gerechnet hätte...
Auf der Probenfahrt für das Stück haben wir uns mit der Rollenverteilung beschäftigt und die ersten Szenen schon eingeübt. Noch wird die Aufführung mit Überstunden vorbereitet und fleißig geprobt. Doch wir hoffen, wir haben Ihr / Euer Interesse geweckt und Sie / Ihr kommen / kommt zahlreich zu unserer Aufführung!
Ab 14.6. am MEG: "King Arthur" von Henry Purcell
Die Theater-AG und das Orchester des Max-Ernst-Gymnasiums führen die Oper „King Arthur“ von Henry Purcell auf.
Wer kennt sie nicht, die Arthus-Sage, die Ritter der Tafelrunde, den Gral und Parzival!
Dieser Stoff wurde seit dem Mittelalter immer wieder bearbeitet und ist auch schon in Hollywood angekommen. Es ist der in die Weltliteratur eingegangene Gründungsmythos Großbritanniens, den der englische Komponist Henry Purcell nach dem Libretto von John Dryden zu einer Oper formte. Anlass für die Uraufführung am Londoner Dorset Garden war die politische Ehrung des englischen Königs William III 1691 als Einiger Britanniens in der Nachfolge von King Arthur, und so muss man von dieser Oper nicht allzu viel moralischen Tiefgang erwarten: Oswald, König der Sachsen und Heide, der noch an Wotan, Thor und Freya glaubt, rüstet sich zur Schlacht mit den christlichen Engländern, die er aber, dem Zauberer Merlin sei Dank, verliert. Er kann aber die blinde Emmeline entführen, die schöne Tochter des Herzogs von Cornwall, die König Arthur versprochen ist. Nach vielem Hin und Her und dem Eingreifen der Zauberer Merlin und Osmond kommt es natürlich zum guten Ende: Emmeline kann wieder sehen und wird von Arthur geheiratet, Oswald wird Herzog von Kent, das britische Reich wird geeint, und die anderen Bösen kommen in den Kerker.
Die Theater-AG, der Chor und das Orchester des Max-Ernst-Gymnasiums werden diese Oper, die viele reine Schauspielszenen hat, als märchenhafte Komödie inszenieren und freuen sich auf ihren Besuch.
Regie führen der Deutschlehrer Freimut Eschner und die Schauspielerin Perpetua Keller, die musikalische Einstudierung und Leitung hat der Musiklehrer Klaus-Jürgen Schleimer-Schmitz.
Premiere: 14.06.10, 19:30 Uhr, Aula des Max-Ernst-Gymnasiums, Rodderweg 66
weitere Aufführungen: Di. 15.06. und Mi. 16.06.10, jeweils 19:30, Aula des MEGEintritt: 3,- / 5,- €
Die Einbahnstraße- Es gibt kein zurück
Die Schüler des Differenzierungskurses Deutsch/Kunst führen wieder ein Theaterstück auf
Das Leben von Inga ist wieder am Abgrund angekommen. Sie ist drogensüchtig und schafft es nicht, nach einem Entzug clean zu bleiben. Nach einem Umzug nach B. lernt sie Andy und seinen Freund Charly kennen. Andy verliebt sich in Inga, und als er von ihrer Drogensucht erfährt, ist er entschlossen ihr zu helfen. Doch wird ihm das gelingen? Und wird Charly Andy davor bewahren können, nicht selbst in den Drogensumpf zu fallen?
Antworten auf diese Fragen gibt es bei der Aufführung des Differenzierungskurses der Jahrgangsstufe 9 vom Max-Ernst-Gymnasium. Die Schüler haben, mit der Unterstützung der Kunstlehrerin Monika Dercks und Deutschlehrer Johannes Schmitz-Sauermann aus dem Buch „Die Einbahnstraße“ von Klaus Kordon ein Theaterstück gemacht und freuen sich darauf, es am Mittwoch dem 21.4.2010 und am Donnerstag dem 22.4.2010 jeweils um 19:30 Uhr in der Aula vom MEG aufführen zu dürfen. Der Eintrittspreis beträgt 2€ für Schüler und 4€ für Erwachsene.
Das Ensemble
Tag der offenen Tür - bist Du denn des Wahnsinns?
Ein selbst entwickeltes Stück, aufgeführt von dem Differenzierungskurs Deutsch/Kunst der Jahrgangsstufe 10
Wahnsinn begegnet uns jeden Tag, und auch am Max-Ernst-Gymnasium. Doch wo endet der alltägliche Wahnsinn, wo fängt der eigentliche Wahnsinn an? Woher weiß man, ab wann jemand noch normal oder schon wahnsinnig oder gar verrückt ist? Genau das ist die Frage, um die es in diesem Stück geht. Diese Frage stellte sich der diesjährige Differenzierungskurs Deutsch/Kunst der Jahrgangsstufe 10, um daraus ein Theaterstück zu machen.
Doch wie kommt man zu diesem Thema und wie macht man daraus ein eigenes abendfüllendes Stück? Wir setzten uns mit unserem Kurs zusammen, warfen ein paar Begriffe in den Raum und entschieden uns schließlich für das Thema Wahnsinn. Denn Wahnsinn ist mit allem zu verbinden: Mit Shopping, mit Schönheit, mit Bürostress, Schule und den alltäglichen Dingen des Lebens. Wahnsinn begegnet uns eben jeden Tag und überall. Wir begannen also zum Thema „Wahnsinn“ zu improvisieren, der Anfang einer jeden kleinen Verrücktheit wurde bei uns gesteigert, um schließlich beim Wahn im Sanatorium zu enden. Auf einer Probenfahrt brachten wir diese über Improvisationen erarbeiteten Szenen in einen Handlungsrahmen und machten daraus ein geschlossenes Stück in einer geschlossenen Anstalt.
Die Handlung: wird nicht verraten, aber wir können versprechen, dass es spannend und turbulent zugeht und dass es einige überraschende Wendungen gibt, denn der Wahnsinn lässt sich ja nicht vorausberechnen, und wer weiß, ob Sie vielleicht hinterher auch nicht mehr normal sind!
Am 25. und 26. Januar 2010, jeweils 19:30 Uhr sind sie herzlich eingeladen in der Aula des Max-Ernst-Gymnasiums einen Blick in den Wahnsinn werfen zu können. In unserem Stück „Tag der offenen Tür – bist Du denn des Wahnsinns?“ erleben sie den puren Wahnsinn in seiner gefühlvollsten und witzigsten Art.
Regie führen die beiden Leiter des Kurses, Freimut Eschner (Deutsch) und Gesa Eversmeyer (Kunst).
Wir hoffen, Sie an diesen beiden Abenden zum Lachen, aber auch zum Nachdenken zu bringen. Wir hoffen, dass Sie dabei sind!Eintritt: 2€ für Schüler; 4€ für Erwachsene
Presseecho
Von beklemmender Aktualität - Kritik von Hanna Styrie in der Kölner Rundschau vom 09.06.2009
Die Theater-AG des Max-Ernst-Gymnasiums griff mit ihrer neuen Inszenierung ein brisantes Thema auf: "Die Heilige Johanna der Schlachthöfe" ist ein Stück zur globalen Finanzkrise - und hat bereits 80 Jahre auf dem Buckel ...
Den vollständigen Artikel können Sie sich unter dieser Adresse anschauen:
http://www.rundschau-online.de/jkr/artikel.jsp?id=1238775232479
Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Lehrerinnen und Lehrer,
liebe Freunde des Max-Ernst-Gymnasiums
Es ist wieder einmal so weit, die Theater-AG lädt Euch / Sie zu ihrer neuen Inszenierung ein:
Die heilige Johanna der Schlachthöfe
von Bertolt Brecht
Angeregt durch das Verhalten einiger Vorstände von Banken und einiger "Wirtschaftskapitäne" in der augenblicklichen Finanzkrise probt die Theater-AG des Max-Ernst-Gymnasiums zur Zeit "Die heilige Johanna der Schlachthöfe" von Bertolt Brecht. Die Handlung spielt zur Zeit der großen Depression in den USA 1929/30, und die Parallelitäten zur augenblicklichen Situation sind verblüffend. Von seinen New Yorker Börsenfreunden beraten verkauft Chicagos Fleischkönig Pierpont Mauler seine Fabrik an seinen Kompagnon unter der Bedingung, den Bankrott seines gefährlichsten Konkurrenten herbeizuführen. Johanna Dark, ein Leutnant der Heilsarmee, die hier die "schwarzen Hüte" heißen, kann das wachsende Elend der Streikenden, Ausgesperrten und Arbeitslosen nicht mehr ansehen und wendet sich an Mauler. Dieser will ihr klar machen, dass die Armen durch ihre Schlechtigkeit ihr Unglück selbst verschulden, Johanna aber erkennt den Grund für diese Schlechtigkeit: die Armut. Sie geht nun an die Börsen, und dort wird deutlich: Spekulationen und bewusst herbeigeführte Monopolstellungen vergrößern die Not in kurzer Zeit. Johanna ergreift nun Partei für die Streikenden, will bei der Organisation des Generalstreiks helfen, doch weil sie gegen Gewalt ist, verrät sie die Streikenden, der Streik wird niedergeschlagen, Sieger ist Mauler. Johanna erkennt ihre Fehler und bricht zusammen, aber um sie mundtot zu machen, bevor sie gefährlich werden kann, beschließen die Industriellen, sie als Märtyrerin der Mildtätigkeit heilig sprechen zu lassen. Ihr Schrei "Es hilft nur Gewalt, wo Gewalt herrscht, und es helfen nur Menschen, wo Menschen sind" geht unter in einem Furioso von Lobreden, Gesang und Musik. Hintergrundfolie für die Handlung ist Schillers "Jungfrau von Orleans", hinzu kommen Elemente des klassischen griechischen Theaters.
Die Schülerinnen und Schüler, die viel Freizeit in das Projekt investiert haben, freuen sich auf Ihren Besuch!
Regie führen der Deutschlehrer Freimut Eschner und die Schauspielerin Perpetua Keller, eine ehemalige Schülerin des Max-Ernst-Gymnasiums.
Premiere: 08.06.09, 19.30 Uhr, Aula des Max-Emst-Gymnasiums Brühl, Rodderweg 66
Weitere Aufführungen: 09. und 10.06. jeweils 19.30 Uhr, Aula des MEG
Eintritt: € 3,-/5,-
Am 26., 27. und 28. 05.2008 neue Aufführungen der Theater-AG:
"Peer Gynt" von Henrik Ibsen
„Mensch, sei du selbst!“ ist die zentrale Aussage des Dramas „Peer Gynt“ von Henrik Ibsen, das die Theater-AG des Max-Ernst-Gymnasiums zur Zeit probt.
Peer Gynt, ein junger Mann aus Norwegen, der voller Phantasie ist und zwischen Phantasie und Realität nicht immer trennen kann, stößt mit „Lügen“ seine Umwelt vor den Kopf und nimmt vieles nicht so ernst, wie man es eigentlich nehmen müsste. Immer, wenn es darum geht, zu seinen Taten zu stehen oder Verantwortung zu übernehmen, flieht er und entzieht sich. Auch Frauen gegenüber ist er unfähig, eine Bindung einzugehen. Nur ein Mädchen, das von ihm ebenfalls versetzt wird, steht zu ihm und wartet auf seine Wiederkehr, Solveig. Aus seinem Heimatdorf, wo er sich so unbeliebt gemacht hat, dass man ihn nur noch verprügeln will, flieht er in das Reich der Trolle, lässt sich mit der Tochter des Bergkönigs ein, will sie heiraten, muss dazu aber zu einem Troll „umgearbeitet“ werden. Auch dieser Situation kann er sich knapp durch Flucht entziehen. Schließlich muss er auch Europa meiden und geht nach Afrika zu den Beduinen, wo ihm die Wüstentochter Anitra böse mitspielt. Von seinem Wunsch getrieben, ein „großer“ Mensch, ein Kaiser zu werden, landet er schließlich im Irrenhaus von Kairo. Hier wird ihm erstmals klar, was Menschsein bedeutet. Schließlich kehrt er in seine Heimat Norwegen zurück, wo Solveig immer noch auf ihn wartet, aber der Schluss ist nicht so, wie ihn vielleicht harmoniesüchtige Zuschauer erwarten.
„Peer Gynt“ ist vor allem durch die Orchestersuite von Edvard Grieg bekannt, die aus der viel umfangreicheren Bühnenmusik Griegs entstanden ist. Diese ursprüngliche Bühnenmusik wird von der Theater-AG mit eingearbeitet in eine Aufführung mit romantischen Märchenelementen und spannungsgeladenen Massenszenen.
Die Schülerinnen und Schüler, die viel Freizeit in das Projekt investiert haben, freuen sich auf Euren / Ihren Besuch!
Regie führen Freimut Eschner und die Schauspielerin Perpetua Keller, eine ehemalige Schülerin des Max-Ernst-Gymnasiums.
Premiere: 26.05.08, 19.30 Uhr, Aula des Max-Ernst-Gymnasiums Brühl, Rodderweg 66
Weitere Aufführungen: 27. u. 28.05. jeweils 19.30 Uhr, Aula des MEG
Eintritt: € 3,-/5,-
Probenfotos
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