Die Schülerinnen und Schüler des Max-Ernst-Gymnasiums veranstalten vom 23.09. bis zum 27.09. eine Fridays for Future-Woche. In zahlreichen Aktionen, Vorträgen und Debatten informieren sie die Schüler- und Lehrerschaft über Themen wie Umweltverschmutzung und Klimawandel und diskutieren über Auswege aus der Klimakrise.

Jeweils in den Pausen werden Schülerinnen und Schüler im LopLop-Garten und an einem eigens dafür aufgebauten Fridays for Future-Stand Vorträge zu Themen wie etwa „Was ist Fridays for Future?“ oder „Wo kann ich Plastik vermeiden“ halten. In der Mittagspause der Langtage (DI-DO, 13:15-13:45) folgen dann offene Diskussionen und Talkrunden mit Mikrofon im LopLop-Garten.

So wollen die Schülerinnen und Schüler mehr Aufmerksamkeit für das Thema wecken und aktiv werden, um im offenen Dialog über Wege aus der Krise zu beraten und Menschen in ihrem Umfeld zum Umdenken einzuladen.

Abiversum: Wir greifen nach den Sternen – so lautete das Motto der diesjährigen Abiturientia, die am 05.07. nach einem ökumenischen Gottesdienst in St. Heinrich in feierlicher Tradition im Lop-Lop-Garten des MEG die Reifezeugnisse überreicht bekam.

Umrahmt von Musik des Abichors unter Leitung von Herrn Schleimer-Schmitz und musikalischen Höhepunkten von David Mein, Henna Menzel und Leonard Bach sowie des Elternchors konnte Herr Schulz neben den Abiturientinnen und Abiturienten zahlreiche Eltern, ehemalige und aktuelle KollegInnen sowie den Bürgermeister der Stadt Brühl Dieter Freytag zu der Veranstaltung begrüßen. Letzterer, selbst zunächst als Schüler und später als Vater mit dem MEG besonders verbunden, gratulierte den SchülerInnen zum höchsten Schulabschluss, der in Deutschland vergeben wird und betonte, jetzt stehe ein neuer Lebensabschnitt bevor. „In welchem Teil des Universums setzen Sie letztendlich zur Landung an?“  Herr Freytag betonte, dass das Grundgesetz in diesem Jahr  seinen siebzigsten Geburtstag feierte, ermutigte die Abiturientinnen und Abiturienten, die darin verankerten Werte zu verteidigen und dabei auch den diejenigen im Blick zu behalten, für die in unserer Verfassung garantierte Freiheiten keine Selbstverständlichkeit seien.  Proteste wie die der jungen Umweltbewegung zeigten, dass es Zeit zum Handeln sei: „ Dieser Friday for Future geht aber als Ihr persönlicher in die Geschichte ein“ schloss Herr Freytag. Auch Herr Schulz gratulierte den Abiturientinnen und Abiturienten und verfiel, inspiriert von der ihm zugedachten Rolle als Imperator beim Abigag, sogleich in Allmachtsphantasien. „Alles ist möglich im Abiversum.“ Die Generation der Abiturientinnen und Abiturienten lebe mehr denn je in einer Welt der Möglichkeiten, aber es gebe auch immer auch entsprechende Nebenwirkungen. „Es wird eine Frage der Bereitschaft an uns und euch sein, Grenzen des Konsums und damit eine neue Art von Lebensqualität zu definieren. Ihr seid jetzt schon weltläufige, reflektierte und selbstkritische junge Menschen. Wurmloch und Warp, gute Reise!“

Frau Trimborn dankte im Namen aller Eltern all den leidenschaftlichen Pädagogen, welche die SchülerInnen mit auf ein Leben in anderen Galaxien vorbereitet hätten. Die Eltern hätten auf diesem Raumschiff den Küchen- und Reinigungsdienst übernommen, Astronauten-Nahrung und Sauerstoff nachgefüllt und ihre Kinder nach missglückten Landungen wieder aufgebaut. Auch sie machte den Abiturientinnen und Abiturienten Mut, bestehende Konventionen zu hinterfragen und zu verändern.

Frau Lorenzen und Frau Althoetmar-Smarczyk betonten in ihrem Auftritt als Stufenleitung, wie viel Freude ihnen insbesondere die Sternstunden der Mission wie etwa die Stippvisiten nach Rom, in die Toskana und nach Malta bereitet haben.

Auch die SchülerInnen Sarah Kamerichs, Christian Trimborn und Howan Ari ließen die Vergangenheit Revue passieren: das schwarze Loch der Pubertät, die Quali-Phase und die Fahrten - die Turbulenzen hätten sie stets gemeinsam als Crew überstanden.

Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern des Abiturjahrgangs 2019 ganz herzlich zu Ihren Abschlüssen!

 

Zur Begrüßung der neuen Fünftklässler am kommenden Dienstag, den 25.06.2019 um 17 Uhr in der Aula des MEG haben wir noch einen kleinen Film zum Schulleben des MEG vorbereitet, den Sie sich unter dem folgenden Link zur Einstimmung anschauen können:

https://youtu.be/3DrsWtUNKaA

 

 

Das Max-Ernst-Gymnasium Brühl ist mit dabei!

Ab dem 21.05.19 gingen ca. 400 Schülerinnen und Schüler des MEG bei der Juniorwahl an die Wahlurne.
Bei der Juniorwahl geht es um das Üben und Erleben von Demokratie. In den letzten Wochen stand das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan und nun geht es – wie bei der „echten“ Europawahl am 26. Mai 2019 – für die Schülerinnen und Schüler mit Wahlbenachrichtigung und Ausweis in das Wahllokal. Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die Wählerverzeichnisse angelegt haben und später die Stimmen auszählen, übernehmen aktiv Verantwortung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Wahl.

Bereits seit 2017 beteiligt sich das Gymnasium an der Juniorwahl und hat das Projekt fest in sein Projektangebot aufgenommen. Dieses Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler zudem in zwei Podiumsdiskussionen in der Aula der Schule die Gelegenheit, ihre Fragen und Meinungen direkt an die Politiker verschiedener Parteien zu richten. Bundesweit sind über 2.700 Schulen mit über 650.000 Schülerinnen und Schüler am Projekt beteiligt: https://www.juniorwahl.de/europawahl-2019.html

Wahlergebnis

Das Gesamtergebnis der Juniorwahl wird am Wahlsonntag, den 26. Mai 2019 um 18:00 Uhr auf http://www.juniorwahl.de veröffentlicht.

Hintergrund Juniorwahl

Die Juniorwahl zur Europawahl 2019 wird bundesweit gefördert durch das Europäische Parlament, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die Bundeszentrale für politische Bildung. Seit 1999 wird die Juniorwahl als „best-practice-Projekt“ zur politischen Bildung bundesweit zu Landtagswahlen, Bundestagswahlen und Europawahlen durchgeführt. Seither haben sich  schon mehr als 3 Millionen Jugendliche beteiligt, wodurch die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland zählt.

 

Schülerinnen und Schüler aus allen Klassen und Stufen staunten nicht schlecht, als sie sahen und hörten, was ihnen am 4. April in der Pause im LopLop-Garten geboten wurde: Eine Live-Band, Transparente, die von der Balustrade herunterhingen, Flyer, Stellwände mit Botschaften und eine kleine politische Rede. Das war der erste einer von einigen Schülerinnen und Schülern der SV geplanten Reihe von Flashmobs, die am MEG stattfinden sollen. Mit den Flashmobs wollen die Organisatoren ihre Mitschüler und Mitschülerinnen auf bestimmte (dauer-) aktuelle Themen aufmerksam machen und sie für ein Mitmachen begeistern.

Beim ersten Flashmob am Donnerstag spielte die Band "Die drei Namenlosen 4", alias Erik Weis und Nicolas Georgopoulos, die ihrerseits zu den Ehemaligen des MEG zählen. Johannes Kühl (Q2) hielt eine kurze Ansprache zum Thema "Anti-Rassismus". Der LopLop-Garten, der sich inzwischen mit vielen interessierten und überraschten Zuschauern aus dem ganzen MEG gefüllt hatte, wurde so zu einem Ort, an dem die engagierten Schülerinnen und Schüler aus Brühl für Toleranz und ein friedliches und respektvolles Miteinander auf der ganzen Welt eintraten.

 

„Neubeginn in Europa“!? – Die EU am Scheideweg zwischen vertiefter Integration und Renationalisierung“

Anlässlich der bevorstehenden Europawahl 2019 veranstalteten die Schülervertretung und die sozialwissenschaftlichen Oberstufenkurse des Max-Ernst-Gymnasiums mit Unterstützung ihrer Fachlehrer Jörg Kopplin, Jonas Tekath und Marco Wolny am Mittwoch, 03. April 2019 in der Aula des Max-Ernst-Gymnasiums eine eineinhalbstündige Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Gästen. Panagiotta Boventer (SPD), Murat Yilmaz (Die Linke), Daniel Freund (Bündnis 90/ Die Grünen), Markus Hausmann (AfD) und Annina Frangenberg (FDP) diskutierten mit Schülerinnen und Schüler konkret über Themen aus den Bereichen Wirtschafts- und Währungspolitik, Sozialpolitik, Außen- und Sicherheitspolitik sowie Klimapolitik. Das Forum bot sowohl den an Politik interessierten 400 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe sowie der engagierten Schulgemeinschaft eine ausgezeichnete Gelegenheit, Politik hautnah zu erfahren und am demokratischen Diskurs teilzunehmen.

Nach einer kurzen Kennenlernrunde hatten die Politikerinnen und Politiker die Möglichkeit, die kritischen Schülerinnen und Schüler für Politik und ihre Themen zu begeistern. Zunächst hatten die anwesenden Schülerinnen und Schüler aller Oberstufenkurse aber die Möglichkeit, per W-Lan ihre Stimme für eine Kandidatin oder einen Kandidaten abzugeben. Dieses Voting wurde am Ende der Debatte nochmals durchgeführt, sodass die Politikerinnen und Politiker sehen konnten, wie ihre Argumente beim Publikum ankamen und ob sie überzeugen konnten.

„Ist der deutsche Exportüberschuss gut oder gefährlich?“

„Brauchen wir einen europäischen Wirtschaftsminister?“

„Wollen Sie eine vertiefte Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik?“

„Was halten Sie von dem Leitbild Vereinigte Staaten von Europa?“

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